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Bayern 2

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Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Joseph Beuys Leben als Konzept und Aktion Stelen und Stolpersteine Kulturgeschichte des Gedenkens Das Kalenderblatt 11.05.1848 Johannes Rebmann entdeckt den Kilimandjaro und keiner glaubt ihm ein Wort Von Simon Demmelhuber Joseph Beuys - leben als Konzept und Aktion Autorin: Christine Hamel / Regie: Frank Halbach Joseph Beuys ist ein Jahrhundertkünstler, als Bildhauer, Aktivist, Lehrer und Aktionskünstler hat er die Kunst des 20. Jahrhunderts grundlegend verändert. Er pflanzte 7000 Künstlerbäume, erklärte einem toten Hasen die Kunst, installierte eine Honigpumpe am Arbeitsplatz und sorgte dafür, dass ein ganzes Land heiß über Fettecken stritt. Beuys war immer beides: Ikone und Ärgernis. Seine Kunst empfanden die einen als "teuersten Sperrmüll", die anderen ließen sich mitreißen von ihrem spielerischen, hohen metaphorischen Potential, aus dem der Funke der Veränderbarkeit des Lebens sprüht. Beuys hat die deutsche Nachkriegskunst aus ihrer Beklommenheit befreit. Gleichzeitig war der Künstler tief in der Nazivergangenheit verstrickt. Er erdichtete sich einen idealistischen Lebenslauf inmitten nationalsozialistischer Verwerfungen und propagierte künstlerische Heilung, wo aufklärerische Auseinandersetzung gefragt war. Ein Künstler der Ambivalenz, dem sich das Feature von Christine Hamel über Person und Werk annähert. Stelen und Stolpersteine - Kulturgeschichte des Gedenkens Autor: Florian Kummert / Regie: Martin Trauner Der Holocaust, oder auf hebräisch die Schoa, die "große Katastrophe". Wie soll sich die Nachwelt erinnern an das kollektive Leid, aber auch an die Einzelschicksale? Neben abstrakten Mahnmalen sowie den zentralen Erinnerungsorten wie den KZ-Gedenkstätten gibt es für die Erinnerungskultur einen dezentralen Gegenpol, der immer wichtiger wird: Stelen, Wandtafeln und Stolpersteine. Sie erinnern an verjagte, verschleppte und ermordete Personen, und zwar an ihren letzten noch freiwillig gewählten Wohnorten, mit Namen, Geburts- und Todesdaten, wenn möglich mit Biografien und Fotos. Eine Erinnerungskultur, die vor allem von Ehrenamtlichen und lokalen Gruppen am Leben erhalten wird, aber die auch Streit über die korrekte und pietätvolle Form des Andenkens an die Schoa-Opfer ausgelöst hat. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Serien-Favorit: "All You Need" Podcast-Entdecker: "Clanland" Film-Favorit: "Atlantis" von Valentyn Vasyanovych Musik-Favorit: "Perlentaucherin" von Claudia Koreck Hörbuch-Favorit: "Eine ganze Welt" von Goldie Goldbloom Bayern 2-Favorit: "Gutes Beispiel", die Finalisten Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Doris Dörrie "Die Welt einatmen" Zwischen Buddhismus und Kamikaze Die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Das Kalenderblatt 11.05.1848 Johannes Rebmann entdeckt den Kilimandjaro und keiner glaubt ihm ein Wort Von Simon Demmelhuber Doris Dörrie - "Die Welt einatmen" Autorin: Silke Wolfrum / Regie: Eva Demmelhuber Schon in ihrer Kindheit in Hannover entstand Doris Dörries Liebe zum Erzählen und zum Reisen. Beides gehört bei ihr eng zusammen, denn aus der Beobachtung der Umgebung schöpft sie ihre zahlreichen Romane, Geschichten, Kolumnen und Drehbücher. Je fremder die Umgebung, desto besser. Bekannt wurde "Deutschlands erfolgreichste Regisseurin", wie der Spiegel 1986 titelte, durch die Dreiecks-Komödie "Männer". Doch die Komödie blieb nicht ihr einziges Genre, zumal eines ihrer gern bearbeiteten Themen der Tod und die Vergänglichkeit des Lebens ist. Begeistert aufgenommen wurde auch ihr Film "Kirschblüten - Hanami" mit Elmar Wepper in der Hauptrolle des verwitweten Ehemanns, der in Japan die Träume seiner verstorbenen Frau nachlebt. Japan ist Dörries zweite Heimat geworden, viele ihrer Filme spielen dort. Immer wieder suchen ihre Figuren das Glück, mühen sich ab, scheitern und finden dann in der Feier des Augenblicks vielleicht so etwas wie Frieden. Doris Dörrie selbst versucht schreibend das Leben zu genießen und ein Stück weit festzuhalten - eine Überlebensstrategie, die sie in ihrem Buch "Leben, schreiben, atmen" allen empfiehlt. Zwischen Buddhismus und Kamikaze - die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Christiane Klenz Sie gehört zum Japan-Klischee wie der Samurai oder die Geisha: Sakura no hana - die Kirschblüte! Jedes Jahr im Frühjahr gehen Bilder durch die Weltpresse, auf denen Massen von Japanern zu sehen sind, die unter duftigen Kirschbäumen den Frühling begrüßen. Doch die Kirschblüte ist in Japan mehr als ein Picknick-Anlass oder ein kitschiges Dekor auf Hello-Kitty-Accessoires. Seit 1.000 Jahren steht sie auch in Verbindung zum Buddhismus, als das Symbol der Vergänglichkeit alles Irdischen. Denn sobald die Kirsche ihre vollste und schönste Blüte erreicht hat, beginnt sie auch schon, diese Blüten zu verlieren. Während früher weise Mönche und verträumte Hofdamen die Kirschblüte in melancholischen Versen priesen, besingen heutige Popsongs die Sakura-no-hana als Symbol für die erste Liebe oder die erwachenden Zukunftsträume moderner Teenager. Für die jungen Kamikaze-Piloten jedoch, bedeutete die Kirschblüte das Ende all ihrer Hoffnungen. Die japanische Regierung wollte Nippons Söhne in der Blüte ihrer Jugend fallen sehen "wie Kirschblüten" und schickte sie in mit Kirschblüten bemalten Flugzeugen und mit Kirschblüten bekränzt auf ihre letzte Reise in den Tod ... Erstsendung: BR 2013 Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Jasmin Schreiber, Schriftstellerin Wiederholung um 22.05 Uhr Im elterlichen Schrebergarten fing alles an. Da hat sich Jasmin Schreiber bereits für all das interessiert, was da kreucht und fleucht. Sie studierte Biologie, hat zuhause einen Insektenzoo und schrieb ein Buch über das Sterben ihres Hamsters Hermine.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Legionellen Tödliche Gefahr aus der Wasserleitung? Von David Globig Als im Sommer 1976 fast 200 Personen an einer schweren Lungenentzündung erkranken, stehen amerikanische Ärztinnen und Ärzte vor einem Rätsel. Alle Betroffenen sind kurz vorher in der Stadt Philadelphia in demselben Hotel gewesen. Da viele an einem Treffen ehemaliger Soldaten teilgenommen haben, spricht man bald von der "Legionärskrankheit". Zwei Mikrobiologen finden schließlich die Ursache: Legionella pneumophila, ein winziges, stäbchenförmiges Bakterium. Der Erreger liebt stehendes, warmes Wasser und hatte sich in der Klimaanlage des Hotels vermehrt. Inzwischen kennt man einige dutzend Arten von Legionellen. Und man weiß, dass sich die Bakterien durchaus auch in Springbrunnen, Schwimmbädern und Whirlpools wohlfühlen - und dass sie sich in den Warmwasserleitungen unserer Häuser ansiedeln können. Atmet man dann, etwa beim Duschen, das vernebelte Wasser ein, besteht ein gewisses Risiko, zu erkranken. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 1500 Fälle von Legionärskrankheit gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte aber weit darüber liegen. Größere Warmwasseranlagen werden deshalb regelmäßig kontrolliert: Ist das Wasser heiß genug, um Legionellen in den Leitungen abzutöten? Und wie viele der Bakterien findet man in Wasserproben? Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: "Was Musik alles kann" Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern und Cellist Johannes Moser Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!) "Was Musik alles kann" Was macht Musik mit Euch? Lässt sie Euch wild durch die Gegend hüpfen oder träumen? Was hört Ihr, wenn Ihr glücklich seid, welche Musik kann am schönsten trösten? Und was ist besser: Musik hören oder Musik machen? Ist Musik ein Alleskönner, kann man mit ihr sogar sprechen? Und wie wäre ein Leben ohne Musik? Viele Fragen an Euch und radioMikro-Studiogast Johannes Moser, Musiker. Ruft an und redet mit ihm und seinem Instrument! 0800/246 246 7. Gast: Johannes Moser, Cellist und Hochschullehrer

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Bubu, weltbester Freund und Kuscheltier Buuuh! Von Martina Baumbach Erzählt von Stefan Murr Bubu - weltbester Freund und Kuscheltier: Buuuh! Bubu, der Affe mit den Schlenkerarmen, erlebt mit Lotta die unglaublichsten Abenteuer. Heute Nacht hat Bubu einen doofen Traum gehabt und kann nicht mehr einschlafen. Zum Glück ist Lotta ganz nah neben ihm und hat eine weltbeste Idee, wie alle wieder ruhig schlafen können. Erzählt von Stefan Murr

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Alexandra Martini und Tobias Ruhland

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Gerecht Sprechen Über die Lust auf Gendersternchen, neue Pronomen und Co. Von Sabine Rohlf Anne Will tut es, die Dudenredaktion ist nicht abgeneigt, aus "meine Damen und Herren" wird "liebes Publikum", immer öfter hören wir diese kleine, charakteristische Pause mitten im Wort: Das Gendern, wie es umgangssprachlich heißt, der veränderungsfreudige Umgang mit der Geschlechtergrammatik, erreicht eine breitere Öffentlichkeit. Manche finden das überfällig, andere abscheulich, viele verunsichernd. Warum fühlen sich Frauen bei "liebe Zuhörer" nicht mehr mitgemeint? Wie soll das Sternchen über die Lippen kommen? Und was ist mit Menschen, die sich nicht als "er" oder "sie" verstehen und für die es seit 2018 einen amtlichen Personenstand gibt? Heißt das dann sier, ex, they und hen? Wird das nicht zu kompliziert, zumal es ja auch den Wunsch nach nicht rassistischem und nicht behinderndem Kommunizieren gibt? Was ist mit Sprachfluss und intuitiver Verständigung, wenn neue Regeln Fallstricke spannen, über die nicht nur hardcore-Traditionalist*innen stolpern? Gibt es ein aufmerksames, möglichst vielen Menschen gerecht werdendes Sprechen ohne Verkrampfung, Verlegenheit und Stress? Aber ja, sagt diese Sendung. Es geht nicht um Zwänge, sondern neue Ideen und Gewohnheiten. Sprache verändert sich, das hat sie immer schon getan. Wie, warum und wohin, das bespricht Sabine Rohlf in ihrem Essay.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

In ihrem Buch beschreibt die 1976 in Paris geborene Autorin ihre Erfahrungen in verschiedenen europäischen Ländern und "ihren Weg" nach Deutschland In ihrem Buch beschreibt die 1976 in Paris geborene Autorin ihre Erfahrungen in verschiedenen europäischen Ländern und "ihren Weg" nach Deutschland. Ihre Mutter stammt aus Frankreich, ihr Vater aus Guinea-Conakry. Seit 2017 besitzt Elisa Diallo die deutsche Staatsbürgerschaft, sie lebt mit ihrem deutschen Mann und ihren Kindern in Mannheim. In ihrem Essay beobachtet die ehemalige Afro-Französin den Umgang mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Frankreich und Deutschland, geht der Frage nach, warum nationales Denken immer noch zwischenmenschliche Beziehungen beeinflusst.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Jasmin Schreiber, Schriftstellerin Wiederholung von 16.05 Uhr Im elterlichen Schrebergarten fing alles an. Da hat sich Jasmin Schreiber bereits für all das interessiert, was da kreucht und fleucht. Sie studierte Biologie, hat zuhause einen Insektenzoo und schrieb ein Buch über das Sterben ihres Hamsters Hermine.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 12.05.1973 - Psycho-Floß bricht zu bizarrem Sozialexperiment auf

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Christof Johannes Weiß: "Gespräch unter Freunden" (Iris Trio); Tobias Klaus Giesen: "... denkt er an Schumann ..." (Hába Quartett Frankfurt); Karola Obermüller: "Nichts Fettes nichts Süßes" (Ensemble Phorminx); András Hamary: "Hommage à Janácek" (Ensemble Kontraste); Katrin Klose: "Accord - Hommage à Grisey" (Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); Volker Blumenthaler: "et homo factus est - Hommage à Josquin Desprez" (Ensemble Phorminx); Horst Lohse: "Brahms-Metamorphosen" (Genberg-Trio); Werner Heider: "Varianten einer Variante von Mozart" (Nürnberger Akkordeon Ensemble: Marco Röttig)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Richard Strauss: Fünf Klavierstücke, op. 3 (Glenn Gould, Klavier); Johann Sebastian Bach: Konzert C-Dur, BWV 1064 (Dirk Börner, Anna Fontana, Céline Frisch, Cembalo; Café Zimmermann); Jean Sibelius: "Pelleas und Melisande", op. 46 (Bournemouth Symphony Orchestra: Paavo Berglund); Saverio Mercadante: Flötenkonzert e-Moll, op. 57 (Sinfonia Finlandia, Flöte und Leitung: Patrick Gallois); Johannes Brahms: Sieben Fantasien, op. 116 (Anna Vinnitskaya, Klavier)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Gian Carlo Menotti: "Amelia al ballo", Ouvertüre (Members of the Metropolitan Opera Orchestra: James Conlon); Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur, op. 10 (Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks); Johann Wenzel Kalliwoda: Symphonie Nr. 1 f-Moll (Hofkapelle Stuttgart: Frieder Bernius)

04.58 Uhr
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