Webradio und Livestream

Spezialtipp

Donaueschinger Musiktage 2020

Bild: SWR/Eric Richmond

Mittwoch, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

Donaueschinger Musiktage 2020

Nicolas Hodges (Klavier)

Tagestipp

Heute, 23:00 Uhr rbb Kultur

MUSIK DER KONTINENTE

Mit Peter Rixen Charanga - Kubas sanfter Klang Der Begriff Charanga bezeichnet weniger einen musikalischen Stil als vielmehr einen Sound. Charanga-Orchester verzichten auf den wuchtigen Bläsersatz und verführen stattdessen mit ihrem eleganten, von Streichern und Flöte geprägten Sound. bis 00:00 Uhr

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Melbourne Symphony Orchestra, Dirigent: Diego Maltheuz; Yuja Wang, Klavier. Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16 * Vladimir Horowitz: Variationen auf ein Thema aus Bizets "Carmen" * Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (aufgenommen am 25. Juli 2015 in der Hamer Hall im Arts Centre Melbourne). Präsentation: Peter Kislinger

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Die Zeremonie Von Cécile Wajsbrot Aus dem Französischen von Hans Thill Regie: Christiane Ohaus Mit: Imogen Kogge, Christian Gaul, Pierre Clement, Tony de Maeyer, Christine Oesterlein, Cécile Wajsbrot Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2011 Länge: 53"50 Jedes Jahr geht es einmal nach Beaune-la-Rolande. Fast 30 Jahre lang immer wieder, um nicht zu vergessen: Von diesem französischen Konzentrationslager ging es nach Auschwitz, und auch der Großvater war dort. Jedes Jahr fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater war es die letzte Station auf französischem Boden. Am 14. Mai 1941 kam von der französischen Polizei die Vorladung zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. "Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles." Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, studierte Literaturwissenschaften, schreibt Prosa und Hörspiele. 2014 Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 Prix de l"Académie de Berlin. Seit 2017 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Einige Hörspiele, z.B. "Sirenengesang" (SR 2015), "W wie ihr Name" (SR/Deutschlandradio Kultur/France Culture 2012), "Der Raum gehört uns" (Deutschlandradio Kultur 2016). Cécile Wajsbrot lebt in Berlin und Paris. Die Zeremonie

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Helden, Softies, neue Väter Vom Wandel des Männlichkeitsideals Der Mensch und seine Rollen Garfinkels Experimente Das Kalenderblatt 12.05.1973 Psycho-Floß bricht zu bizarrem Sozialexperiment auf Von Prisca Straub Helden, Softies, neue Väter - vom Wandel des Männlichkeitsideals Autorin: Justina Schreiber / Regie: Irene Schuck Wann ist ein Mann ein Mann? Die Frage lässt sich heute nicht mehr so leicht beantworten wie vor 100 Jahren. Vor allem die Frauenbewegung hat dafür gesorgt, dass das traditionelle Männlichkeitsbild zur Debatte steht. Der hegemoniale Herrschaftsanspruch des heterosexuellen Mannes ist zum Problemfall geworden. Auch weil seit 1970er Jahren immer mehr Männer nach einem anderen, weniger gewalttätigen Rollenmuster suchten, darf das angeblich starke Geschlecht mittlerweile Gefühle zeigen. Ein Mann wird nicht mehr verlacht, wenn er einst für "typisch" weiblich geltende Tätigkeiten ausübt. Neue Väter kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs. Von einer gleichwertigen Behandlung der Sorge - wie der Lohnarbeit kann trotzdem keine Rede sein. Denn die alten diskriminierenden Strukturen leben fort, trotz zahlreicher juristischer Korrekturen. Nicht wenige Männer fühlen sich "entmännlicht" beziehungsweise von feministischen Forderungen provoziert. Je nach Milieu und sozialem Einfluss, feiern Männlichkeitskulte, Misogynie und Homophobie hässliche Urstände. Männlichkeit ist also vor allem eins: umstritten und äußerst fragwürdig. Der Mensch und seine Rollen - Garfinkels Experimente Autor: Michael Reitz / Regie: Sabine Kienhöfer Der amerikanische Soziologe Harold Garfinkel hatte in den sechziger Jahren ein ganz spezifisches Forschungsinteresse. Er wollte herausfinden, wie im Alltag unser tägliches Miteinander funktioniert. Was sind eigentlich unsere allgemeinen Umgangsformen, worauf beruhen sie, was ist ihre Struktur? Um dies herauszufinden, schuf er mit studentischen Freiwilligen die sogenannten "Krisenexperimente" - spektakuläre Eingriffe in die Alltagswelt, die das Rollenverständnis der Menschen hinterfragten. Anfangs als Studentenklamauk bezeichnet, gelten Garfinkels Arbeiten heute als wegweisend in der Kommunikationsforschung. Erstsendung: BR 2006 Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Bayern 2

Stigma Männerdepression: warum Männer ganz anders leiden

In der neuen Serie "The Mopes" spielt Nora Tschirner die personifizierte Depression eines erfolglosen Musikers. Ungewöhnlich, auch weil sich alles um die Depression eines jungen Mannes dreht. Macht es eigentlich einen Unterschied, ob Mann oder Frau an einer Depression erkrankt? Und was ist bei Männern anders? Das besprechen wir mit dem Psychologen und Psychotherapeuten Lukas Maher.

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NDR

Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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