Tagestipps im Radio

Tagestipps

Mittwoch 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Deutsches Filmerbe Geschichte der DEFA in Potsdam-Babelsberg Von Christian Berndt Im Mai 1946 wurde die Deutsche Film AG (DEFA) gegründet: das Mekka des Filmschaffens in der DDR. Bedeutende Filme wurden gedreht, trotz vieler Eingriffe durch die SED.

Mittwoch 20:03 Uhr SRF 1

Spasspartout

Homeschooling - ein Jahr danach Ein Jahr ist es her, dass viele Eltern plötzlich erkannten, was es eigentlich heisst, ein Kind zu unterrichten. Die erste Corona-Welle schwappte über unsere Köpfe und zwang gestandene Mütter und Väter in die Knie. «Homeschooling» hiess der Alptraum.

Mittwoch 21:00 Uhr HR2

ARD-Radio-Tatort | "Respekt" von Erhard Schmied

Mit André Jung und Brigitte Urhausen Auf dem Weg zum Flüchtlings-Café "Marabu" entdeckt Sabine Jarstein zwischen parkenden Autos eine Frauenleiche. Michel Paquet und Amelie Gentner von der Saarlouiser Mordkommission finden bald heraus, dass die tote Jutta Quirin für den Bundestagsabgeordneten Dr. Becher gearbeitet hat.

Mittwoch 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Querköpfe

Kabarett, Comedy & schräge Lieder Eine Hommage Chanson und Wahnsinn - Thomas Pigor zum 65. Von Michael Lohse Gibt es irgendein Thema, über das dieser Mann noch kein Chanson geschrieben hat? Von A wie Abschleppen bis Z wie Zigarette war diesem perfektionistischen Worttüftler kein Sujet zu sperrig, keine Idee zu schräg für ein Lied. Acht Jahre lang unterzog er sich gar der Fron, für eine Radio-Kolumne jeden Monat ein Chanson zu schreiben. "Ich muss wahnsinnig gewesen sein", sagt der Sänger und Komponist selbst im Rückblick. Kaum ein Schwaches war darunter. Seine stets überraschenden, satirisch-musikalischen Kommentare zum Zeitgeschehen machten ihn zum Chronisten einer ganzen Epoche. 1956 in Alzey geboren, aufgewachsen und katholisch erzogen in Unterfranken, studiert er nach dem Abitur zunächst Chemie. Dabei schlägt sein Herz von Anfang an für die Kleinkunst: Schon als Schüler macht er Straßenmusik. 1985 zieht er nach Berlin, wo er sich der innovativen Musicaltruppe College of Hearts anschließt und 1995 den Bühnenpartner fürs Leben trifft: Benedikt Eichhorn. Als Pigor & Eichhorn gewinnen sie alle einschlägigen Preise und stellen ihre Klasse in bis heute zehn gemeinsamen Programmen unter Beweis.

Mittwoch 22:00 Uhr MDR KULTUR

Zukunft Gartenstadt

von Matthias Körner (Ursendung) Sind Gartenstädte das Wohnmodell für unsere Zukunft? Der Lockdown während der Corona-Krise bedeutete Stillstand, aber auch Innehalten und Nachdenken. Wie wollen wir leben, was ist uns wichtig? Die Reduzierung auf die wesentlichen Dinge zeigte, dass vor allem das Wohnumfeld eine entscheidende Rolle spielt. Und so gerät das Modell der Gartenstadt in den Fokus. Ist diese "alte" Idee unsere Zukunft? Das sächsische Lauta ist die zweitälteste Gartenstadt Deutschlands. Die Geschichte ist eng mit dem bedeutenden Industriestandort verbunden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Lautawerk das größte Aluminiumwerk in Europa. Zeitweise arbeiteten in dem Werk bis zu 13.000 Arbeiter. Auf der einen Seite des Werksgeländes befindet sich die Gartenstadt und auf der anderen türmten sich riesige Bauxithalden. In den Jahren 1944/45 werden Teile des Lautawerks durch Luftangriffe zerstört, später weite Teile der restlichen Anlagen demontiert. Erst im Januar 1964 startet die Aluminiumerzeugung wieder. Ökologisch ist es eine Katastrophe. Und so ist es fast zwangsläufig, dass am 30. Juni 1990 das "Aus" kommt. Danach beginnt die großflächige Sanierung des teils schwer kontaminierten Geländes. Auch die ehemalige Gartenstadt wird saniert und bietet nun das alte Modell als Wohnprojekt der Zukunft an. Produktion: MDR 2021 (59 Min.)

Mittwoch 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Alex Mayr (1/2) Die Musikerin aus Mannheim macht urbanen Pop mit deutschen Texten - damit trat sie beim Reeperbahn Festival 2020 auf. Von der Corona-bedingten, sehr besonderen Ausgabe von Europas größtem Clubfestival haben für Euch außerdem den Mitschnitt der dänisch-walisischen Sängerin Drew Sycamore.

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Die Zeremonie Von Cécile Wajsbrot Aus dem Französischen von Hans Thill Regie: Christiane Ohaus Mit: Imogen Kogge, Christian Gaul, Pierre Clement, Tony de Maeyer, Christine Oesterlein, Cécile Wajsbrot Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2011 Länge: 53"50 Jedes Jahr geht es einmal nach Beaune-la-Rolande. Fast 30 Jahre lang immer wieder, um nicht zu vergessen: Von diesem französischen Konzentrationslager ging es nach Auschwitz, und auch der Großvater war dort. Jedes Jahr fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater war es die letzte Station auf französischem Boden. Am 14. Mai 1941 kam von der französischen Polizei die Vorladung zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. "Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles." Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, studierte Literaturwissenschaften, schreibt Prosa und Hörspiele. 2014 Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis, 2016 Prix de l"Académie de Berlin. Seit 2017 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Einige Hörspiele, z.B. "Sirenengesang" (SR 2015), "W wie ihr Name" (SR/Deutschlandradio Kultur/France Culture 2012), "Der Raum gehört uns" (Deutschlandradio Kultur 2016). Cécile Wajsbrot lebt in Berlin und Paris. Die Zeremonie

Mittwoch 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Mit dem Rücken zur Wand - Armenien nach dem verlorenen Krieg um Bergkarabach Von Daniel Guthmann (Produktion: SWR/Dlf/WDR 2021) Während die Weltöffentlichkeit dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die autonome Region Bergkarabach tatenlos zuschaute, mussten fast 100.000 Karabach-Armenier aus der umkämpften Region fliehen. Mit Unterstützung der Türkei und massivem Einsatz hochmoderner Kampfdrohnen, zwang Aserbaidschan Armenien zur Kapitulation. Premierminister Nikol Paschinjan, der einstige Held der "Samtenen Revolution" wurde zum Buhmann der Nation. Armeniens Zukunftsperspektiven sind unsicherer denn je.

Mittwoch 23:00 Uhr rbb Kultur

MUSIK DER KONTINENTE

Mit Peter Rixen Charanga - Kubas sanfter Klang Der Begriff Charanga bezeichnet weniger einen musikalischen Stil als vielmehr einen Sound. Charanga-Orchester verzichten auf den wuchtigen Bläsersatz und verführen stattdessen mit ihrem eleganten, von Streichern und Flöte geprägten Sound. bis 00:00 Uhr

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