Hörspiele im Radio

Hörspiele

Sonntag 07:04 Uhr WDR5

WDR 5 Kinderhörspiel

Pandora und der phänomenale Mr. Philby (1/2) Von Sabine Ludwig Gefährliche Ferien zuhause Erzähler: Manfred Steffen Pandora: Katharina Kron Zachery: Francesco Schramm Ashley: Jakob Roden Myrtle: Friederike Kempter Mr. Philby: Marc Hosemann Fergus: Kai Magnus Sting Mr. Griddel: Lars Rudolph Aurelia: Barbara Philipp Alfred: Wolf Aniol Travis: Torben Kessler Taxifahrer: Tom Zahner Regie: Annette Kurth Produktion: WDR 2018

Sonntag 08:00 Uhr Radio Blau

jung & blau

Krimigeschichten und Phantasievolles// 8 Uhr bis 9 Uhr: Wiederholung März 2020 Heute gibt es Hörgeschichten der Klasse 6/6 der Karl-Heine-Schule. Mit dabei sind Hörspiele namens "Mord im Restaurant", "Das Lamm und der Wolf", "Meine Freundin Alice" und viele mehr. 9 Uhr bis 10 Uhr: immer montags und donnerstags 18.00 - 19.00 Uhr alles weitere steht hier

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Herr der Lügen Ab 7 Jahre Von Thilo Reffert Regie: Cordula Dickmeiß Komposition: Michael Rodach Mit: Jeremias Matschke, Lasse Pantel, Antonia Zschiedrich, Toni Lorentz, Felix von Manteuffel, Anna Grisebach, Markus Gerken, Axel Wandtke u.a. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Moderation: Tim Wiese Eine übertrieben wahre Lügengeschichte, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis 2021. Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule - aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter. Aber dann klaut er - mehr aus Versehen - bei einem Antiquar Gottfried August Bürgers Münchhausengeschichten. Und wenn er jetzt von seinem Opa erzählt, der sein Pferd an einer Kirchturmspitze festgebunden und es geschafft hat, sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zu ziehen, hören ihm Marek, Wedat, Kalida und sogar die oberschlaue Tessa zu. Nach und nach wird aus Ronny, dem Lügner, Ronny, der Geschichtenerzähler. Aber dann fliegt, dem Internet sei Dank, der Schwindel auf. Und Ronny steht vor der Frage: Wieder die Schule wechseln? Oder darauf vertrauen, dass seine neuen Freunde trotzdem zu ihm halten? Das Hörspiel "Herr der Lügen" von Thilo Reffert wird am 13. November mit dem diesjährigen Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichnet. "Herr der Lügen" erzählt die Geschichte von Ronny, der mit seiner Familie umgezogen ist und sich in der neuen Umgebung behaupten will und muss. Er erfindet Geschichten, um auf sich aufmerksam machen - Lügen, die auffliegen und am Ende die großen Fragen von Freundschaft und Anerkennung neu stellen. Die Begründung der Jury: "Dass die alte Geschichte um den Lügenbaron Münchhausen hochaktuell sein kann, samt Internet und heutigen Schulproblemen, das beweist Thilo Reffert mit seinem Hörspiel auf eindrucksvolle und dabei unterhaltsame Weise. "Herr der Lügen" erzählt von Ronny, der nach dem Umzug mit seiner Familie ein Außenseiter ist. Psychologisch genau zeichnet Reffert das Porträt eines Jungen, der mit Aufschneidereien auf sich aufmerksam machen will, dabei aber noch tiefer in seine Rolle hineingerät [...]. Leider, und auch damit beweist der Autor sein Gespür für die Lebenswirklichkeit heute aufwachsender Kinder, kommen seiner Hauptfigur die modernen Kommunikationsmöglichkeiten in die Quere. Welche Rolle die ewige Sehnsucht nach Freundschaft in diesem Zusammenhang spielt, auch das beleuchtet Reffert treffend. Nach "Nina und Paul" aus dem Jahr 2011 gewinnt der Autor mit "Herr der Lügen", einer Produktion von Deutschlandfunk Kultur in der Regie von Cordula Dickmeiß, den Deutschen Kinderhörspielpreis zum zweiten Mal." Über die Vergabe des Preises entschieden in diesem Jahr der Korrespondent Bildung und Wissenschaft beim Kölner Stadt-Anzeiger Frank Olbert (Juryvorsitz), die Dramaturgin und Autorin Kerstin Behrens, die Hörspielkritikerin Eva-Maria Lenz, die Produzentin und Autorin Karin Lorenz sowie der Autor und Musiker Torsten Krug. Thilo Reffert wurde 1970 in Magdeburg geboren und wuchs mit Plattenspieler und Tonbandkassetten auf. Die Wende brachte 1989 eine Stereoanlage und den Umzug nach Berlin. Dort studierte Reffert Theaterwissenschaft und arbeitete anschließend am Theater. In Workshops beim MDR und NDR lernte er das Medium Hörspiel kennen. Thilo Reffert schreibt außerdem Theaterstücke und Kinderbücher. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt bei Berlin.

Sonntag 11:10 Uhr SRF 3

Maloney

Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst.

Sonntag 14:00 Uhr rbb Kultur

Hörspiel

Stern 111  Teil 3 Nach dem gleichnamigen Roman von Lutz Seiler November 1990. Die Mainzer Straße in BerlinFriedrichshain wird zum Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen Hausbesetzer*innen und der Polizei. Auch Hoffi und "das Rudel" sind dabei. Verteidigungscolloquien tagen, neue Manöver werden diskutiert, um die Häuser in BerlinMitte und Prenzlauer Berg denen zu erhalten, die drin wohnen. Denn die Spekulanten lauern schon... Währenddessen wird die "Assel" - die Szenekneipe auf der Oranienburger Straße - zum Hort für Künstler*innen, Studierende, Prostituierte und degradierte russische Soldaten. Carl hat endlich die Maurerkelle gegen die Kellnerschürze getauscht. So könnte das Leben weitergehen: Kellnern, Gedichte schreiben - die ersten haben einen Verlag gefunden - und Effi lieben. Doch die Zeiten ändern sich. Die Russen ziehen ab, die Wende ist vorüber und Effis Liebe ist längst nicht so beständig, wie Carl es sich wünscht. Bearbeitung und Regie: Heike Tauch Mit: André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff u. v. a.

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Tenakeh Von Christa Reinig Mit Dieter Borsche, Rolf Boyse, Lukas Amman, Horst Sachtleben, Georg Kostya und Helmut Brasch Regie: Heinz von Cramer BR/SDR 1966 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Das Packeis hat das Expeditionsschiff "Anna Susann" kurz vor dem Ziel eingeschlossen. Das Funkgerät funktioniert nicht. Das Radio empfängt nur kurzzeitig und unvollständig ein Programm. 15 Männer leben dicht aufeinander gedrängt. In der Enge wirkt alles bedeutungsschwerer, als es gemeint ist. Jede Nachlässigkeit reizt unmäßig, jede unbedeutende Geste wird zu einer nervenaufzehrenden Marotte. Der Kapitän ordnet die Untersuchung des Gebiets mit dem Namen "Tenakeh" an, obwohl die Vorräte auf dem Schiff zu Ende gehen. Der Offizier glaubt selber nicht an die Notwendigkeit dieses Vorhabens, aber er ahnt, dass sich die Enge zu einer Belastung auswächst, der die Männer nicht gewachsen sind. Schon wird der Matrose Boyd von Visionen geplagt: "Da steht der Vogelmann in der Kajüte. Der Kapitän und die anderen sitzen im Kreis um ihn herum. Ich versteh nicht, was sie reden. Sie scheinen vorwurfsvoll. Einer fehlt. Ich zähle nochmal durch. Der Vogelmann antwortet mit leiser, klagender Stimme. Einer fehlt. Auf dem Boden liegt ein Schlafsack. Sie schnüren ihn auf. Alle beugen sich darüber. Ich trete heran. Da lieg ich in dem Schlafsack und bin tot." Christa Reinig (1926-2008), Schriftstellerin. Lyrik, Prosa, Hörspiele u.a. Kleine Chronik der Osterwoche (SDR/BR/DLF 1965), Das Aquarium (1967), Wisper (SDR/HR/SR/SWF 1968).

Sonntag 16:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Begegnung am Nachmittag

von Henning Mankell (DLR/RB/SR 2008) Ein altes Ehepaar redet nach Jahren das erste Mal wieder miteinander. Seit fast 60 Jahren sind sie verheiratet, seit 24 Jahren leben sie getrennt. Jetzt will sie die Scheidung, und plötzlich kommen Themen auf den Tisch, die noch nie besprochen wurden. Schließlich macht sie ihm ein Geständnis...

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Trommeln in der Nacht Von Bertolt Brecht Das erste Werk von Brecht Komposition: Peter Ewald Andreas Kragler: Tim Freudensprung Anna Balicke: Linda Blümchen Vater Balicke: Werner Waas Mutter Balicke: Lena Stolze Friedrich Murk: Franziskus Claus Journalist Babusch: Robert Flanze Schnapshändler Glubb: Manuel Bittorf Kellner: Paul Hentze Manke: Max Schimmelpfennig Carmen: Bineta Hansen Marie: Paulina Bittner Regie: Christine Nagel Produktion: rbb/DLR 2020

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Jan Düvel

"Jan Düvel" nannten die Dorfbewohner den alten Tischler, weil er dem Feuer und den finsteren Mächten zugetan war. Niemand wundert sich, als er beim Brand seines Hauses ums Leben kommt. Der junge Pastor hatte kurz zuvor mit dem alten Mann gesprochen. Nun soll er die Trauerrede halten, doch was kann er über "Jan Düvel" sagen?

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel

Leben des Galilei(1/2) Zum 125. Geburtstag von Bertolt Brecht am 10.02.2023 Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Bertolt Brecht Mit: Hermann Schomberg, Katharina Brauren, Ernst Jacobi, Elisabeth Schwarz, Günther Lüders u. v. a. Chor: Thomanerchor Leipzig Komposition: Hanns Eisler Bearbeitung Musik: Friedrich Scholz Hörspielbearbeitung und Regie: Rudolf Noelte (Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1967) Keines der Stücke Brechts wurde so sehr in Entsprechung zu seinem Autor gesetzt wie dieses. Gegenstand der Handlung sind die letzten drei Jahrzehnte im Leben des italienischen Astronomen Galileo Galilei (1564 - 1642), sein Konflikt mit dem ptolemäischen Weltbild der römischen Kurie, der ihm über ein Inquisitionsverfahren abgezwungene Widerruf (1633) und das heimliche Entstehen seines Hauptwerks, der "discorsi". Basis der Funkbearbeitung ist die dritte, sogenannte "Berliner Fassung" des Stücks von 1955/1956. (Teil 2, Sonntag, 12. Februar 2023, 18.30 Uhr)

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Der Klang der Fremde Von Kim Thúy Hörspielbearbeitung und Regie: Stefanie Hoster Mit: Melika Foroutan, Paul Behren und der Autorin Komposition: Philippe Gordiani Ton und Technik: Jean Szymczak Produktion Deutschlandfunk Kultur 2023 Länge: 85" (Ursendung) Die zehnjährige Nguyên An Tinh flieht mit ihrer Familie vor dem kommunistischen Regime in Vietnam nach Kanada. Dort muss sie ihre Identität neu finden. Ein Hörspiel nach dem gleichnamigen Bestseller über das ewige Ankommen und Fremdsein hier und dort. In Saigon zählte Nguyên An Tinhs Familie zu den Wohlhabenden. Mit der Machtübernahme durch die Kommunisten ändert sich alles. Schließlich verlässt das Mädchen als Zehnjährige mit den Eltern und zwei Brüdern das Land. Über ein Flüchtlingslager in Malaysia und andere Stationen kommt sie nach Kanada. Obwohl sie dort herzlich aufgenommen werden, fällt ihr das Ankommen schwer - hat sie doch mit dem Auswandern ihre vorgesehene Identität verloren und muss diese in der Fremde neu zusammensetzen. Gleichzeitig bleiben ihr Herkunftsland und die Menschen dort in ihr präsent und tauchen in Erinnerungen - ausgelöst durch Gerüche, Klänge oder Bilder - immer wieder auf. Spätestens durch die Rückkehr nach Vietnam stellt die Protagonistin fest, dass sie in ihrer früheren Heimat ebenso eine Fremde ist wie dort, wo sie nun lebt. Kim Thúys Text ist eindrücklich und zugleich von fast durchscheinender Zerbrechlichkeit. Er offenbart den fortwährenden Widerstreit von Trauer, Glück, Schmerz und Hoffnung, den die Geschichte ihrer Emigration für sie bedeutet. Kim Thúy, geboren 1968 in Saigon, Vietnam, ist eine kanadische Schriftstellerin, die auf Französisch schreibt. Als Zehnjährige floh Kim Thúy mit ihren Eltern und zwei Brüdern nach Kanada. "Ru" (2009) war ihr erster Roman und erschien auf Deutsch unter dem Titel "Der Klang der Fremde". Weitere Romane: "Der Geschmack der Sehnsucht" (2014), "Die vielen Namen der Liebe" (2017). Hörspiel nach Kim Thúy Der Klang der Fremde

Sonntag 19:00 Uhr NDR kultur

Kriminalhörspiel

Der Geschichtenerzähler (1/2) Nach dem Roman von Patricia Highsmith Übersetzung aus dem Amerikanischen: Anne Uhde Bearbeitung und Regie: Hans Dieter Schwarze Mit Bruno Ganz, Sabine Sinjen, Annemarie Marks-Rocke, Eva-Maria Bauer u.v.a. NDR 1990 Seit zwei Jahren lebt Alicia mit ihrem amerikanischen Mann Sydney in einem einsam gelegenen Haus in Suffolk und versucht, dessen Missmut mit heiterer Geduld zu parieren. Doch was kann sie dafür, dass er als Kriminalschriftsteller so erfolglos ist? Die beiden beschließen eine kurze Trennung. Am frühen Morgen nach Alicias Abfahrt macht eine Nachbarin eine sonderbare Beobachtung: Sie sieht, wie Sydney mit einer Teppichrolle auf der Schulter zum Wagen geht und wegfährt. Bruno Ganz spielt den räsonierenden Schriftsteller mit hintergründigem Humor und großer Raffinesse. Mehr unter ndr.de/radiokunst. 19:00 - 19:03 Uhr Nachrichten, Wetter Kriminalhörspiel

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Planet Egalia Von Christiane Rösinger Ein feministisches Hörspiel-Musical Regie: Susanne Krings Produktion: WDR 2023

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Gruselgrab ein Mucks! Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka Von Rodney David Wingfield Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim Mit: Ute Christensen, Karl Heinz Fiege, Charles Regnier, Gernot Duda, Heinz Schimmelpfennig, Lilo von Plüskow u. a. Regie: Dieter Eppler (Produktion: SDR 1984) Das Ehepaar Sally und Richard Gordon strandet nachts nach einer Autopanne in einem englischen Dorf. An der Kreuzung begegnet ihnen ein Leichenwagen, der Gasthof "Weiße Eule" bleibt verschlossen, der Arzt Dr. Buckley öffnet nicht - und als Richard der Orgelmusik Richtung Kirche nachgeht, kriegt er am Friedhofstor einen Schlag auf den Kopf! Richard behauptet, eine geisterhafteGlocke gehört und einen Beerdigungszug gesehen zu haben. Doch niemand glaubt ihm. "Gruselgrab" ist eines der wenigen Stereo-Hörspiele in dieser "Kein Mucks!"-Reihe und laut Bastian Pastewka ein feiner Mystery-Thriller.

Sonntag 22:00 Uhr HR2

Hörspiel-Klassiker | Hund und Katze - Folge 4-5

Katze und Hund kommentieren Herrchen und Frauchen | von Colette Die Tierdialoge (Sept Dialogues de bêtes, 1928) von Colette sind bezaubernde Kleinode. Vier der Dialoge hat Fränze Roloff als Hörspiel inszeniert, wobei der Charme dieser Kabinettstückchen durch die drei herausragenden Sprecher*innen noch unterstrichen wird.

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