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Features

Donnerstag 08:30 Uhr SWR2

SWR2 Wissen

Erich Kästner - Autor, Soldat und Friedensaktivist Feature Zum 125. Geburtstag von Erich Kästner Von Lukas Meyer-Blankenburg "Emil und die Detektive", "Pünktchen und Anton", "Das doppelte Lottchen" - die Klassiker von Erich Kästner sind bis heute sehr beliebt. Der Autor, am 23. Februar 1899 in Dresden geboren, schrieb klar, direkt und oft lustig - und das wohl gerade wegen sein er Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg. Als Zeitungsredakteur verfasste er antimilitaristische, gesellschaftskritische Artikel. Die Nazis verbrannten seine Bücher. Er blieb trotzdem in Deutschland und musste sich später oft dafür rechtfertigen. In den Jahren vor seinem Tod engagierte sich Kästner in der Friedensbewegung. Er starb 1974 in München.

Donnerstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Ada Blackjack und das Land der Inuit Überleben im Eis Die Geschichte der Ada Blackjack Nunavut Land der Inuit Das Kalenderblatt 22.02.1440 Helene Kottaner stiehlt die Stephanskrone Von Simon Demmelhuber . Überleben im Eis - die Geschichte der Ada Blackjack Autorin: Karin Becker / Regie: Rainer Schaller Zwei Jahre in eisiger Ödnis: Weil sie das Geld für ihren kranken Sohn benötigt, lässt sich die indigene Näherin Ada Blackjack auf eine halsbrecherische Arktis-Expedition ein. Mit vier jungen und unerfahrenen Männern bricht sie im Jahr 1921 in Nome, Alaska, auf. Die fünf sollen die Insel "Wrangel Island", 140 Kilometer von der sibirischen Küste entfernt, mindestens ein Jahr lang bewohnen. Ihre Vorräte reichen jedoch nur für ein halbes Jahr - der Rest soll erjagt werden. Zunächst verläuft die Expedition nach Plan, doch das Rettungs-Schiff bleibt im Sommer 1922 im Eis stecken. Als dann auch noch die gefürchtete Seefahrer- und Entdecker-Krankheit Skorbut zuschlägt, zieht Panik ins Camp auf Wrangel Island ein. Drei Männer verlassen Wrangel Island und lassen Ada Blackjack mit einem Kranken zurück. Auf sich gestellt muss Ada Blackjack nun im Eis den Umgang mit Waffen und das Stellen von Tierfallen lernen. Doch die Tiere auf der Insel werden immer rarer. Am Ende wird Ada Blackjack die einzige sein, die die Expedition auf Wrangel Island überlebt. Erstsendung 8. Dezember 2022 Nunavut - Land der Inuit Autorin: Renate Ell / Regie: Irene Schuck Nunavut heißt "unser Land" in der Sprache der Inuit; 1999 wurde das gleichnamige Territorium eingerichtet: Ein Gebiet sechsmal so groß wie Deutschland im äußersten Norden Kanadas und in direkter Nachbarschaft zu Grönland. Nur gut 40.000 Menschen leben dort in verstreuten Siedlungen und der Hauptstadt Iqaluit, knapp 31.000 von ihnen identifizieren sich als Inuit. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die indigene Bevölkerung der kanadischen Arktis in Dörfern sesshaft. Wer von ihnen etwa 60 oder älter ist, hat eine beispiellose Entwicklung erlebt: Nach der Kindheit in der Wildnis oder in sehr einfachen Siedlungen, mit Hundeschlitten als einzigem Fortbewegungsmittel, wurden die Inuit binnen weniger Jahrzehnte in die Moderne katapultiert. Schon Kinder ab dem Alter von vier Jahren schickte die Regierung fern der Familie in Internate - etliche verlernten ihre Muttersprache, manche erlebten dort Gewalt. Aber auch ohne solche Erfahrungen fällt es nicht allen Menschen in Nunavut heute leicht, den Spagat zu bewältigen zwischen der lebendigen Kultur und den gelebten Werten eines nomadisierenden Arktisvolks einerseits und der modernen nordamerikanischen Gesellschaft andererseits. Dazu kommt der im hohen Norden besonders rasch fortschreitende Klimawandel, der den Permafrostboden auftauen lässt und das eisige Ökosystem gefährdet, mit dem sich die Inuit eng verbunden fühlen. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Nicole Ruchlak

Donnerstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Wie Tiere und Pflanzen tricksen Tarnen und Täuschen Alles Natur Schwarz, schwärzer, am schwärzesten Die Farbe Schwarz im Tierreich Das Kalenderblatt 22.02.1440 Helene Kottaner stiehlt die Stephanskrone Von Simon Demmelhuber . Tarnen und Täuschen - Alles Natur Iska Schreglmann im Gespräch mit Dr. Thassilo Franke Schwarz, schwärzer, am schwärzesten - Die farbe Schwarz im Tierreich Autorin: Brigitte Kramer / Regie: Frank Halbach Mindestens 16 Arten von Tiefseefischen haben eine ultra-schwarze Haut, die mehr als 99,5 Prozent des einfallenden Lichts absorbiert. Damit gehören sie zu den schwärzesten Tieren überhaupt und sind perfekt getarnt. Verantwortlich fu¨r die Färbung ist das Farbpigment Melanin, das auch beim Menschen vorkommt. Die Hautzellen der Tiere enthalten kleine Melanin-Pakete, sogenannte Melanosome. Das Phänomen des Melanismus, also der schwarzen Pigmentierung von Haut, Haaren oder Schuppen hat verschiedene Ursachen: Zum einen entsteht es durch die genetische Variation der Wildfärbung, bei Pferden, Katzen oder Hunden zum Beispiel. Dann kann die Verfärbung auch durch erhöhte Sonneneinstrahlung, größere Luftfeuchtigkeit, niedrigere Temperaturen, Stress, einseitige Ernährung oder Lichtmangel im Lauf des Lebens entstehen. Außerdem ist Schwarzfärbung als Alterserscheinung bekannt, bei Schildkröten zum Beispiel. Beim Menschen gibt es Melanismus, also die Mutation zu völlig dunkler Haut, nicht. Erstsendung 5. November 2021 Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Iska Schreglmann

Donnerstag 16:05 Uhr SWR2

SWR2 Impuls

Wissen aktuell Feature

Donnerstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Pfleger auf vier Beinen Mit dem Hund zur Reha Von Sibylle Kölmel Viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer wissen nicht, wohin sie ihr Tier während einer Reha bringen sollen. Den Hund in fremde Hände zu geben, fällt meist schwer, und Hundesitter und Pensionen sind oft teuer. Außerdem ist es für viele Menschen belastend, so lange ohne den geliebten und manchmal einzigen Begleiter zu sein. Inzwischen bieten bundesweit immer mehr Kliniken an, den Hund zur Reha mitzubringen - und haben dafür eigene Gebäudeteile eingerichtet. Ohnehin haben die Tiere oft einen positiven Einfluss auf Genesung und den Reha-Verlauf. Neben den täglichen Spaziergängen, die für Bewegung sorgen, fördern die Tiere das Selbstbewusstsein und Gespräche und gemeinsame Unternehmungen sowie das Sozial- und Lernverhalten.

Donnerstag 21:05 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

ECLAT 2024(2/4) Feature Highlights des Festivals vom 31. Januar bis 4. Februar 2024 im Theaterhaus Stuttgart Das Neue-Musik-Festival ECLAT lädt in diesem Jahr zum Wechsel der Perspektiven ein. Statt einer Bühnensituation entsteht im großen Saal des Stuttgarter Theaterhauses eine freie Spielfläche, auf der jeden Tag andere Begegnungen und Beziehungen stattfinden: von der unmittelbaren Nähe zum Interpreten bis hin zum fast kathedralenartigen Raum. In der SWR2 JetztMusik sind Highlights des Festivals zu hören.

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